Allgemein · Schwangerschaft

2. Trimester: Rückblick

Überall liest man, dass das zweite Trimester das schönste ist, weil man sich nun wieder fit und ausgelassen fühlt und langsam auch ein kleines Bäuchlein sieht. Diese Aussage kann ich nur bestätigen! Ab ca. der 16 SSW fühlte ich mich wieder total fit. Die Müdigkeit und Kreislaufbeschwerden waren wie weggeblasen und ich fühlte mich richtig gut.

Ich glaube so richtig schwanger fühlt man sich erst, wenn man den Fötus selber spüren kann. Leider kam ich erst relativ spät in diesen Genuss, weil ich eine Vorderwandplazenta hatte. Meine Vorderwandplazenta lag quasi hinter der Bauchdecke, sodass ich die Bewegungen des Kleinen bzw. seine Tritte erst ab ca. SSW 26 wahrnehmen konnte. Ich denke vor den Tritten konnte ich auch schon leichte Bewegungen wahrnehmen, aber ich wusste nicht dass es vom Baby kommt. Die aller ersten Bewegungsanzeichen kamen ab der 18. SSW und ich würde sie als aufsteigende Bläschen oder so ein Gewimmel in den Innereien bezeichnen, vielleicht so als ob ein Fisch in den Innereien rumschwimmt. Klingt irgendwie komisch, aber mir fehlen die richtigen Worte für das Gefühl, verzeiht mir bitte!

Wenn der kleine heranwächst werden seine Bewegungen stärker und auch spürbar. Ich fand es so schön den kleinen ab ca. der 26. SSW spüren zu können. Endlich war eine Verbindung da an der ich merken konnte dass es dem Kleinen gut geht! Ab diesen Zeitpunkt hatte ich die ganzen Kontrolltermine eigentlich nicht mehr nötig, denn ich hatte einfach im Gefühl dass alles in Ordnung war.

Viele Frauen machen sich vor und während der Schwangerschaft ziemlich viele Gedanken um ihre Figur und Gewicht. Zu mir muss ich sagen, ich hatte einen normalen BMI und laut vielen Informationsquellen nimmt eine normal gewichtige Frau zwischen 10-16kg zu. Bei mir fing die Gewichtszunahme ab dem 3ten Schwangerschaftsmonat an. Ich habe ziemlich konstant jeden Monat um die 2 kg zugenommen und das war ok für mich. Meine psychologische Gewichtsgrenze lag bei 20 kg, die wollte ich auf keinen Fall überschreiten. Frau ist dann doch etwas eitel hehe…Gehungert oder sowas habe ich nie. Ich habe mich möglichst ausgewogen ernährt, aber auch mal gesündigt, das gehört zur Schwangerschaft, wie ich finde, auch dazu! Ich hatte aber keine komischen Gelüste wie man sie im Fernsehen sieht oder den Klassiker hört: eingelegte Gurken mit Sahne oder was Süßem. Das Einzige was mir bei der Ernährung aufgefallen ist, war mein erhöhter Appetit aufs Fleisch. Ich konnte plötzlich jeden Tag etwas Fleischhaltiges essen, wahrscheinlich bedingt durch meinen niedrigen Eisenwert im Blut. Das Einzige worauf ich geachtet habe war, nicht kurz vor dem Schlafengehen zu essen. Das heißt nichts mehr nach 19/20 Uhr. Darauf habe ich aber auch schon vor der Schwangerschaft geachtet, denn dann ist mein Schlaf zu unruhig und nicht wirklich erholsam.

Irgendwann in der Mitte der Schwangerschaft hatte ich eine totale Panikattacke was das Anschaffen von Babysachen angeht. Ich dachte plötzlich „oh nein, was ist wenn es zu früh kommt und ich habe noch gaaar nichts gekauft. Das arme Kind hat dann gar nichts zum Anziehen!“ Tja und dann habe ich mich auf den Weg in den nächsten Babyfachmarkt gemacht und unendlich viele Stunden in online Shops verbracht. Mein größtes Problem dabei war, dass ich gar nicht wusste welche Größe ich überhaupt kaufen soll. 50,56,62?? Und wie vieeeell? Ich glaube ich habe jetzt ungefähr 6 Bodies von 56 und 62, aber zu meinem erschrecken braucht man ja mehr als nur Bodies, sondern auch noch Strampler, Unterteile (Strumpf-,Hosen), Jäckchen. Wie viele Schichten zieht man einem Baby überhaut an? Ohje das war vielleicht ein Chaos. Ich weiß jetzt, dass man einem Baby etwa eine Schicht mehr anziehen soll als man selbst trägt und ob es schwitzt oder friert kann man am Nacken erspüren. Puhhh na hoffentlich wird das was. Ich kaufe jetzt nichts mehr und schaue erst mal womit ich am besten klar komme. Jeder Mutter hat da ihre eigenen Vorlieben, so wie ich das gehört habe.

Generell kann man sagen, dass ein Baby so einiges kostet…Kinderwagen, Autositz, Babyzimmermöbel (Bettchen, Kommode etc.), Kleidung, Spielsachen, Zubehör und dann fragt man sich immer brauch ich den Kram wirklich? Ich warte nun erst mal ab wie sich das alles entwickelt und was man im Alltag wirklich braucht und was nicht…Die Geschäfte haben zum Glück auch noch nach der Geburt auf!

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